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The BFG 
E.T.

Zum Glück wendet sich Steven Spielberg nie ganz ab vom Märchen. Zum Glück hat Spielberg auch nicht vor, nur noch ein "ernsthafter" Regisseur zu sein. Diesmal verfilmt er Roald Dahls Kinderbuchklassiker eines Mädchens mit ihrem riesigen Freund. Ein Märchen über einsame Kinder, abwesende Erwachsene und die Kraft der Träume. Typisch Spielberg. Dahls Vorlagen entbehren aber auch nicht der Freude am Anarchischen und das war Spielbergs Kinderfilmen bisher fremd. Wir dürfen also gespannt sein! Sophie (Ruby Barnhill), ein aufgewecktes Mädchen, das in einem Londoner Waisenhaus lebt, wird eines Nachts aus dem Bett geholt. Eine riesige Gestalt, der BFG (Mark Rylance) nimmt das Kind mit an einen magischen Ort. Dort führt er ein einsames Leben als Aussenseiter. Die anderen Riesen verachten den BFG, der sich von stinkigen Gurken ernährt. Bald schon nehmen sie Sophies Witterung auf... Die Freundschaft zwischen der einsamen Sophie und dem einsamen Riesen - bestes Spielberg Material! Erinnerungen werden wach an seinen berühmtesten Film - und tatsächlich stammt das Drehbuch wieder von Melissa Mathison. Spielberg selbst allerdings wirkt phasenweise routiniert. Es fehlt die Leidenschaft, die Dringlichkeit, die seine Klassiker auszeichnet. Vielleicht steht aber auch einfach die kunterbunte digitale Ästhetik dem altmodischen Stoff im Weg? Das Düstere der Vorlage, spart Spielberg einfach aus (denn der BFG hatte schon früher Kinder entführt, die dann gefressen wurden). Dafür darf er seine Meisterschaft als visueller Erzähler ausspielen, wenn sich Sophie und die hungrigen Riesen ein Katz- und Mausspiel abliefern. Auf ikonische Bilder aber, wartet man vergebens (was schade ist, da derzeit soviele Regisseure im Retro Rausch auf Spielbergs 80s Klassiker eingehen). Die tollen Dialoge der Vorlage lässt Mark Rylance, ein Theatermime, wie grosse Klassiker klingen. Ein geradezu poetischer Sprachnonsense! Wenn der BFG ganz am Ende im Palast der Queen für Chaos sorgt, merken wir, dass Spielberg seiner Liebe zum Stoff endlich freien Lauf lässt. Hier gelingt es ihm sogar, etwas von Dahls Anarcho Qualitäten zu bebildern. Besser als gedacht - nicht so gut wie er sein könnte!


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