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Black Swan (2010) 
Wahn

Black Swan ist ein trügerisches Melodram mit grosser Passion und Intensität erzählt! Darren Aronoskys Inszenierung ist herrlich übertrieben, genauso düster wie absurd! Im Mittelpunkt steht die Performance von Natalie Portman als Ballerina, die in Tschaikowskis Schwanenensee den weissen und den dunklen Schwan darstellt. Sie ist Nina Sayers, eine junge Frau, die sich in ihrer Kunst verliert - mehr noch: Nina verliert ihren Verstand. Alles am klassischen Ballett schreit förmlich nach Exzess: Der Triumph der Illusion über die Realität, die grosse Geste, ja die scheinbare Überwindung der Schwerkraft. Das klassische Ballett gebietet den Tänzern absolute Disziplin und rigororsen Perfektionismus. Diese Qqualitäten überwiegen das normale Leben. Der Konflikt zwischen Ideal und Wirklichkeit, das ist der Charakter von Nina Sayer. Immer schon hat sie ihr Leben ganz dem Ballett unterworfen. Ihre Mutter Erica (Barbara Hershey) war früher selbst Tänzerin. Nun leben sie zusammen in einer kleinen Wohnung, die eingerichtet ist wie ein Puppenhaus, aber in Wahrheit ein Gefängnis darstellt. Die Mutter gibt ihr ganzes Leben der Karriere Ninas hin. Ich habe mich gefragt, ob sie ihre eigene Karriere dem Kind opferte? Manchmal scheint Hass die Beziehung zwischen Mutter und Tochter zu charakterisieren. Nina studiert bei dem Autokraten Thomas Leroy (Vincent Cassel), der den Ruf hat, Affären mit seinen Ballerinas zu pflegen. Er will Tschaikowskis Klassiker im neuen Gewand präsentieren. Wir lernen seine vorige Hauptdarstellerin (und Geliebte) Beth MacIntyre (Winona Ryder) kennen, die sich von der jüngeren verdrängt fühlt. Sie ist hysterisch, neigt dazu sich selbst zu verletzen und wir lernen durch ihren Charakter viel über das klassische Ballett. Nina selbst tanzt den weissen Schwan perfekt, für den schwarzen aber fehlt es ihrer Kunst an Seele. Es ist eine andere Tänzerin, Lily (Mila Kunis), die all das verkörpert, was Nina fehlt: Frechheit, Lockerheit, Selbstbewusstsein - vor allem aber Leidenschaft. Lily ist sehr sexuell, bei Nina aber zweifeln wir daran, ob sie überhaupt jemals ein Date hatte. Seine eigenen Pläne für Ninas Jungfräulichkeit hat ihr Trainer Thomas... In Nina tobt ein innerer Krieg: Wie kann sie sich von der allgegenwärtigen Mutter lösen und dennoch an dieser fast inzestuösen Bindung festhalten? Wir kennen das bereits von Aronofsky: Charaktere, die ihr eigenes Leben durch die Karriere zerstören. Aronofskys Figuren stecken sich nie bescheidene Ziele! Die eigentliche Geschichte in Black Swan funktioniert klassisch: Die Spiegelung der Kunst im Hauptcharakter, Rivalität hinter der Bühne, künstlerische Eifersucht. Aronofsky aber führt uns zunehmend vom äusseren Geschehen fort in die Seele Ninas. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen real und Nina. Der Film eröffnet mit einem Traum und uns wird bewusst, dass der nicht aufhört, auch nicht, nachdem Nina erwacht. Natalie Portman hat nie zuvor einen so obsessiven Charakter gespielt und auch nie unter derartigen physischen Anforderungen! Obwohl sie überagiert, merken wir doch nie, dass wir es hier mit einer Schauspielerin zu tun haben! Alles wirkt verblüffend echt! Unterstützt wird sie vor allem von Barbara Hershey als Mutter, die die eigenen Ziele ihrer "Kreation", ihrer Tochter aufdrängt. Die Tragödie von Nina resultiert daraus, dass die Perfektion in diesem einen Bereich ihres Lebens, dem Ballett, den ganzen Rest verschlingt. Es muss im Kindesalter begonnen haben, um der Mutter zu gefallen und hat das eigene Ich Ninas beschädigt: Sie selbst empfindet keine Freude am Leben. Sie hat sich geopfert. Im traditionellen Ballett Film spitzt sich alles im dritten Akt zu und genauso funktioniert Black Swan. Sämtliche musikalischen Themen, der Konflikt zwischen Einbildung und Wirklichkeit, alle parallen Handlungsstränge laufen im Finale zusammen. Es gibt nur eine Möglichkeit, wie sich dieser Albtraum auflösen kann... Denk nicht zuviel darüber nach... Was ist echt und was nicht? Hier geht es vor allem um kolossale Wirkung!


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